Pioneers of Education Ausbildung – 1. Jahr

schule für potentialentfaltung

Weiterbildung zum Lernkultur-Coach für Potenzialentfaltung – das erste Jahr der zweijährigen Pioneers of Education Ausbildung

Das erste Jahr ist...
  • ein Studium der Prinzipien von Potenzialentfaltung
  • Ausbildung der Grundhaltung eines Coaches nach dem Momo-Prinzip
  • ein Erfahrungs- und Forschungsraum für Veränderungsprozesse
  • Auseinandersetzung mit der Haltung von Nichtwissen in Lehr-Lern-Kontexten
  • eine innere und äussere Bildungsreise
  • erforschen des eigenen Weltinnenraums
  • ein Programm für Bewusstseinsentwicklung und BildungsEvolution.
  • Vermittlung von Wissen um eine nachhaltig zu gestaltende Zukunft in der wir uns globalen Herausforderungen stellen wollen.

Wie wollen wir in Zukunft miteinander leben und lernen? Wie bilden sich Gemeinschaften, denen das Potenzial des Einzelnen am Herzen liegen? Und wo sind Orte, an denen wir uns inspirieren lassen können, wie so etwas aussehen könnte?

Lernkultur Zeit hat solche Orte und auch Menschen gefunden, ebenso Werkzeuge und Methoden die den Weg dorthin begleiten und unterstützen, und bietet einen sicheren und gehaltenen Raum in einer Gruppe von Gleichgesinnten.

Die berufsbegleitende Ausbildung führt durch eine innere und äußere Reise. Es entsteht ein Forschungsraum, in dem wir Veränderungsprozesse studieren und die Teilnehmenden eigene Entwicklungsprojekte (weiter) entwickeln.


Die Säulen der Arbeit
  1. Eigene Potenzialentfaltung und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, ergründen, was ich wirklich will und was für mich Sinn macht.
  2. Inspiration an Zukunftsinseln gelebter Potenzialentfaltung mit Menschen, die neue Wege gehen. Sich inspirieren lassen und die Geschichten des Gelingens und der Veränderung hören, um sie weiter erzählen zu können.
  3. Kommunikations- und Reflexions- Training: Kommunikation als Werkzeug, die Potenziale miteinander tiefer zu erkennen und und um unsere Wahrnehmungskompetenz zu erhöhen. Werkzeuge des Coachings ermöglichen, diese Erfahrungen anderen Menschen weiterzugeben. Die Zertifzierung zum Lernkultur-Coach für Potenzialentfaltung ist anschließend möglich.
  4. Naturerfahrung im innen und aussen, Kontemplation und Meditation als Möglichkeiten mit sich selbst und seiner Umwelt im Gleichgewicht zu sein, resilient zu werden in Bezug auf die Belastungen die uns jeden Tag umgeben und so mit Freude leistungsfähig zu bleiben.
  5. Wissen um und (Er)leben von Nachhaltigkeit in seinen drei Säulen Ökonomie, Ökologie und Soziales. Erfahren von ganzheitlicher „Bildung“ als das Vehikel des Transportes von evolutionärem Gedankengut. Damit verbunden sind auch Fragestellungen über die globalen Herausforderungen unserer Zeit und wie wir zu Welt-Bürger:innen werden.

Achtsamkeit ist uns ein wertvolles Werkzeug, uns zu einem globalen Bewusstsein zu entwickeln. Dazu bietet die Ausbildung Raum für Methoden und Erfahrungen.

Wer Zukunftsgestalter:in werden möchte, fängt bei der Transformation des eigenen Systems an. Mit den Mindsets von gestern können wir nicht die Systeme von morgen denken.

Der Zirkel der Veränderung
Veränderung findet immer in vier Quadranten statt:

  1. Meine persönlichen Haltungen und Werte, meine Einstellungen: Was ist mir wichtig, wie fühle ich mich?
  2. Meine Handlungen mein Verhalten: Was tue ich gerne wo kommen meine Potenziale zum Einsatz?
  3. Die Kultur um mich herum: Mein Familien- und Arbeitskreis, mit welchen Menschen möchte ich mich umgeben? Welche Kultur ist die, in der ich mein Potenzial entfalten kann?
  4. Die Systeme und die Struktur um mich herum: In welcher Organisation möchte ich leben und arbeiten, welche Außenfaktoren sind mir wichtig?
Die Bedeutung der Gruppe
Damit in dieser Zeit der Veränderung jeder seine Schritte mit Ruhe gehen kann und in seinem eigenen Tempo, sind sowohl das erfahrene Team als auch die Gruppe eine gute Begleitung, die ihren Ausdruck findet durch Einzelcoachings durch Teammitglieder und wöchentliche Austauschgruppen innerhalb der Gruppe.

In der Gruppe können wir viel über Gemeinschaft lernen, die Metaebene der Gruppenprozesse wird thematisiert und dadurch transparent.

Die Gruppe bildet einen stabilen Container, in der Entwicklung und Erfahrung stattfinden kann, in einem Vertrauensraum des Miteinanders. Der Austausch mit den Weggefährt:innen gibt den einzelnen Halt und Unterstützung auf dem eigenen Weg.

Die Orte
Wir besuchen als Inseln der Potenzialentfaltung innovative Schulen und Unternehmen und Gemeinschaften, lernen sie kennen und erhalten von langjährigen Mitgliedern tiefe Einsichten über die Strukturen und das Miteinander.

Das erste Jahr der Ausbildung findet in vier verschiedenen Settings statt – Nord, Ost, Süd, West. Vier Orte mit verschiedenen Gastlehrer:innen machen den jeweiligen Schwerpunkt aus. Die Gruppe trifft sich über das erste Jahr hinweg immer wieder an einem Ort. Alle Teilnehmenden erhalten die gleiche Grundausbildung zum Lernkultur-Coach und können mit einer Hochschulzertifizierung abschließen.

Die Nord Ausbildung:

In Oberlethe nahe Oldenburg sind wir zu Gast in einem komplett neu gestalteten Seminar Haus mit wunderschönen Zimmern in einem frisch renovierten Bauernhaus umgeben von Natur und einem kleinen See. Dort widmen wir den Schwerpunkt dem Thema ganzheitliche Führung und laden insbesondere Führungskräfte aus Bildungsinstitutionen und Unternehmen ein sich hier zu treffen.

Die Ost Ausbildung:

Der Ananda Hof in der Nähe von Dresden ist unser kleinster Seminar Ort, der mit seiner familiären Struktur einlädt Gemeinschaft zu leben und die Bedingungen für ein gelingendes Miteinander zu erforschen, deshalb ist unser Schwerpunkt hier das Thema Gemeinschaft.

Die Süd Ausbildung:

In der Zukunftswerkstatt Schloss Tempelhof legen wir mit der “Toolbox” von Maria Kluge einen Schwerpunkt auf Achtsamkeit in der Schule oder an deinem Arbeitsplatz.

Die West Ausbildung:

In Bad Meinberg befindet sich das größte Yoga Center außerhalb Indiens. Hier kann man die verschiedenen Facetten und Aspekte des Yoga erleben und erfahren. Yoga ist in allen Gruppen des ersten Jahres Bestandteil, erfährt aber an diesem Ort und in dieser Gruppe eine stärkere Betonung.

Werkzeuge, Methoden und Modelle
Einige der Basistools der LernKulturZeit sind:
Transparente Kommunikation nach Thomas Hübl, Theorie U nach Otto Scharmer, Spiral Dynamics, das integrale Modell (AQAL), Design Thinking, Social Presencing Theater, Reflexions- und Meditationstechniken, Naturerfahrung, kreative Methoden, Yoga, …

Die Fokussierung auf die relevanten Elemente erfolgt in Anhängigkeit der Interessen der Gruppe

Potenzialentfaltung

“Jeder ist ein Genie! Aber wenn Du einen Fisch danach beurteilst, ob er auf einen Baum klettern kann, wird er sein ganzes Leben glauben, dass er dumm ist.” (A. Einstein)

Wir sind nicht alle gleich. Jeder Mensch hat besondere Begabungen. Diese zu erkennen, die Freude am eigenen Tun und wirken in der Welt zu erfahren und damit den ganz eigenen Platz im Ganzen einzunehmen ist Potenzialentfaltung, wie ich sie verstehe. Menschen, die im Bildungsbereich tätig sind sollten sie selbst am eigenen Leib erfahren haben und dazu lernen, einen tiefen Blick für die Potenziale anderer zu entwickeln und Methoden, diese in der Entfaltung zu begleiten.

Die Teilnehmer
Offen für alle Zukunftsgestalter:innen, besonders für Menschen in Führungs- und Multiplikator:innen-Funktion, Menschen die andere begleiten, in jeglicher Form der Lehrtätigkeit, des Eltern-Seins, Coachens und Ausbildens.
Fragen und Antworten

Was ist die Pioneers of Education Ausbildung?

Eine Reise zur Potenzialentfaltung – deines Potenzials und der Menschen um dich herum. Es ist eine Weiterbildung für alle, die ihre Wahrnehmungs-, Beziehungs- und Kommunikationskompetenz in der Begleitung von Menschen auf der Basis zukunftsrelevanter Methoden und Theorien erweitern wollen. Besonders empfohlen für Menschen aus dem Bildungsbereich. Hier vereinen sich integrale Sichtweisen, ganzheitliche Reflexions- und Kommunikationsmethoden und neue Lehr- und Lernformen auf originelle Weise. Die Veranstaltungen finden an ausgewählten Orten in Deutschland statt, in Zukunftswerkstätten für eine nachhaltige Gesellschaft. 

Das erste Jahr der Ausbildung beinhaltet die Grundausbildung in der Haltung eines Coaches und kann mit dem Hochschulzertifikat Lernkultur-Coach für Potentialentfaltungabgeschlossen werden. Du bekommt mehr Klarheit für dich und lernst wie du andere in persönlicher und kultureller Transformation begleiten kannst.

Im zweiten Jahr gibt es ein Grundgerüst von Präsenztreffen, die durch unser Team der LernKulturZeit begleitet werden. Zusätzlich gibt es Vertiefungsmodule, die wir vertrauensvoll in die Hände unserer Kooperationspartner:innen aus dem Feld der Pioneers of Education legen. Die Vertiefungen werden die Bereiche Coaching und Begleitung von Menschen, Natur Erfahrung und nachhaltiges Leben, Schulentwicklung und Unternehmensentwicklung, Führungskultur, Management umfassen. Im zweiten Jahr bilden sich Projektgruppen und der Grad an Selbstorganisation steigt im Vergleich zum ersten Jahr. Es kann mit der Hochschulzertifizierung zum/zur integralen Schulentwickler:in abgeschlossen werden.

Mit welchem Abschluss schließe ich das erste Jahr ab?
Nach der einjährigen Ausbildung findet ein Zertifizierungswochenende statt mit dem man den Abschluss zum Lernkultur-Coach für Potenzialentfaltung nach LernKulturZeit erwerben kann.

Wie lange dauert die Ausbildung zum Lernkultur-Coach?
Die Weiterbildung zum Lernkultur-Coach geht über den Zeitraum von einem Jahr. Im zweiten Jahr der Pioneers of Education Ausbildung kann die Zertifizierung zum/zur integralen Schulentwickler:in erworben werden.

An wen richtet sich die Pioneers of Education Ausbildung?
Die LernKulturZeit ist offen für alle Zukunftsgestalter:innen, besonders für Menschen in Führungs- und Multiplikator:innen-Funktion, Menschen die andere begleiten – in jeglicher Form der Lehrtätigkeit, des Eltern-Seins, Coachens und Ausbildens, Unternehmer:innen, die eine neue Lernkultur mitgestalten wollen..

Wo findet die Pioneers of Education Ausbildung statt?

Das erste Jahr der Weiterbildung findet in vier verschiedenen Settings statt – Nord, Ost, Süd, West. Vier Orte mit verschiedenen Gastlehrer:innen machen den jeweiligen Schwerpunkt aus. Die Gruppen sind ortsbasiert und treffen sich über das erste Jahr hinweg immer wieder am gleichen Ort. Alle Teilnehmenden erhalten die gleiche Grundausbildung zum Lernkultur-Coach und können mit einer Hochschulzertifizierung abschließen.

2023 findet jeweils eine Gruppe in Oberlethe nahe Oldenburg (Nord), im Ananda Hof bei Dresden (Ost), in der Zukunftswerkstatt Schloss Tempelhof (Süd) und bei Yoga Vidya in Bad Meinberg (West) statt.

Welche Formate sind im ersten Jahr der Ausbildung enthalten?
2,5 tägiger Basiskurs, 28 Ausbildungstage in 3 Präsenz-Modulen und einem online Modul, eine Online-Ringvorlesung mit monatlichen Impulsen, monatliche Mentorinnentreffen, wöchentliche Kleingruppentreffen (Triaden), persönliche Coachinggespräche und ein selbstorganisiertes Lerncoaching mit 6 Sitzungen.

Mit welchen Methoden arbeitet die LernKulturZeit?

Einige der Basistools der LernKulturZeit sind:
Transparente Kommunikation nach Thomas Hübl, Theorie U nach Otto Scharmer, Spiral Dynamics, das integrale Modell (AQAL), Design Thinking, Social Presencing Theater, Reflexions- und Meditationstechniken, Naturerfahrung, kreative Methoden, Yoga, …

Die Fokussierung auf die relevanten Elemente erfolgt in Anhängigkeit der Interessen der Gruppe.

Wie hoch sind die Kosten der Ausbildung?

Die Teilnahmegebühren bzw. Gebühren für Unterkunft und Verpflegung sind im ersten Jahr abhängig von den Bedingungen vor Ort und dem Einkommen der Teilnehmenden. Eine unterschiedliche Preisgestaltung erlaubt uns Menschen mit geringem Einkommen eine Teilnahme zu ermöglichen.

Die nachfolgenden Preise beziehen sich auf das erste Jahr der Ausbildung.

Ausbildung Nord:

Seminarteilnahmegebühr wählbar zwischen 3500 € bis 3900 €. In Oberlethe gibt es verschiedene Zimmerkategorien – von Einzelzimmer mit Bad bis Mehrbettzimmer. Preise für Zimmer inklusive biologischer Vollverpflegung bewegen sich in einem Rahmen von 77 € bis 110 € pro Person und Nacht.

Ausbildung Ost:

Seminarteilnahmegebühr wählbar zwischen 2000 € und 2400 €. Der Ananda Hof verfügt über 4 Gästezimmer für insgesamt 9 Personen und einen Schlafsaal für 7 Personen. Du übernachtest in einer familiären Atmosphäre mit gemeinsamer Badnutzung. Preise für Zimmer inklusive biologischer Vollverpflegung bewegen sich in einem Rahmen von 50 € bis 60 € pro Person und Nacht.

Ausbildung Süd:

Seminarteilnahmegebühr wählbar zwischen 2000 € und 2400 €.

Ausbildung West:

Durch den besonderen Umstand, dass das ganze Unternehmen ein gemeinnütziger Verein ist, gestaltet sich bei Yoga Vidya in Bad Meinberg die Ausbildung besonders günstig, da wir eine inhouse Veranstaltung sind, und uns einigen der Traditionen im Haus anpassen. Seminargebühr und Unterkunft und Verpflegung werden als ein Gesamtpreis je Ausbildungswoche in Rechnung gestellt. Die Anmeldung zu den Präsenz-Seminaren erfolgt direkt bei Yoga Vidya.

Für die Betreuung über das ganze Jahr hinweg durch Mentoring und Onlineangebote berechnen wir zusätzlich 500 €.


Der Besuch des Basiskurs ist Grundvoraussetzung für die Teilnahme an der Ausbildung, kann aber auch als einzelnes Seminar gebucht werden. Die Kosten werden zum Teil der Ausbildung angerechnet.

Die Kosten für das zweite Jahr der Ausbildung betragen 2100 – 3000 € nach Selbsteinschätzung.

Bei Bedarf vereinbaren wir individuelle Ratenzahlungen. Ermäßigungen können auf Anfrage gewährt werden. Wir wünschen uns sehr, dass niemand auf Grund finanzieller Probleme nicht teilnehmen kann und bieten beratende Gespräche an.

Die Anmeldung gilt für die Gesamtdauer der zweijährigen Ausbildung. Die Kursgebühr wird zunächst für das erste Jahr entrichtet. Mit Entscheidung für die Fortsetzung im zweiten Jahr wird die Kursgebühr für das zweite Jahr der Ausbildung fällig.

Was ist ein Lernkultur-Coach
Lernkultur-Coaches sind Menschen, die sich in einem wachen Bewusstsein und in einer sinnvollen Beziehungskultur um die Potentialentfaltung bei sich und anderen kümmern.

Lernkultur-Coaches begleiten Menschen und Organisationen bei der Herausbildung einer sinnvollen Lern- und Beziehungskultur und sind sich der systemischen Zusammenhänge von Innovation bewusst. Sie kennen Modelle, die diese Transformationsprozesse beschreiben.

Lernkultur-Coaches kennen Beispiele, wo Lernen gelingt, und haben sich in Theorie und Praxis mit der Gestaltung innerer und äußerer Räume für Erfahrungen auseinandergesetzt, die zum Lernen führen. Sie wissen, dass es für die Entfaltung von Potenzialen Vertrauensräume braucht.

Lernkultur-Coaches wissen nicht nur, dass wir eine veränderte Lern- und Beziehungskultur brauchen, sondern sie haben sie erfahren und verinnerlicht und vermögen darüber hinaus, die Umsetzung in der Praxis achtsam und wirkungsvoll zu begleiten.

Lernkultur-Coaches kennen sich, ihre Emotionen, ihre Stärken und Schwächen und haben für sich ein
authentisches Bild ihres Lernbegleiterseins entwickelt. Sie sind sich dessen bewusst, dass Veränderung immer im Inneren beginnt, und übernehmen dafür die Verantwortung.

Lernkultur-Coaches sind gute Zuhörer und helfen damit ihrem Gegenüber/der Organisation die
Antworten auf Fragen in sich zu finden. Sie begleiten diesen Prozess mit ihrer Präsenz und ihrem methodischen Wissen.

LernKultur-Coaches haben eine Leidenschaft, das Lernen, und sie tun es! Sie haben viel Feuer in sich, das sie brennen, aber nicht ausbrennen lässt, denn sie sind sich ihrer Ressourcen bewusst und gehen mit ihnen pfleglich um. Damit leisten Sie einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit nicht nur in der Bildung.

Lernkultur-Coaches haben sich mit der Frage von Werten und dem Geist von Bildung auseinander gesetzt und sind unter keinen Umständen dazu bereit, sich äußeren Gegebenheiten anzupassen, die ihrer inneren Überzeugung dessen, was sinnvoll ist widerstreben.


Die LernKulturZeit Angebote


Erfahrungen der LernKulturZeit

  • Wie wäre es, wenn wir in einer Gesellschaft aufgewachsen wären, die uns in unseren Begabungen und Potentialen ermutigt und gefördert hätte? Wir wären alle Genies!!! Die LernKulturZeit war für mich eine Zeit, in der ich erforschen durfte, welche Potentiale in mir schlummern und ins Leben wollen. Ich durfte Neues lernen – neugierig wie ein Kind – und gleichzeitig meine Fähigkeiten, Stärken und Kompetenzen kraftvoll einbringen. Dieser Fluss von Nehmen und Geben als ein inspirierendes und ermutigendes Miteinander hat mich tief berührt und geprägt. In mir ist ein größerer, liebevollerer Raum für mich und die Welt entstanden und damit der Wunsch, mich immer mehr vom Leben berühren zu lassen. Für mich ist so spürbar geworden, wie viel Gewalt wir unseren Kindern mit diesem Schulsystem antun, und das es höchste Zeit wird, ganz grundlegende Veränderungen zu vollziehen. All das macht mir Lust und Mut Verantwortung zu übernehmen und nicht mehr weg zu schauen! Vielen Dank für diesen wundervollen Erfahrungsraum!
    Vicki Kovács, 39 - Hannover
    Querflötistin, Instrumental-Pädagogin
  • Die Lernkulturzeit war die intensivste, herausfordendste, tiefgehendste und schönste Weiterbildung an der ich bisher teilgenommen habe. Abenteuer pur! Man begibt sich auf eine Reise ins Innere. Wer bin ich? Was möchte ich in die Welt bringen? Wofür brenne ich? Welche verborgenen Potentiale schlummern in mir? Der Beantwortung all dieser Fragen bin ich während der LKZ ein großes Stück näher gekommen. Schon von Beginn an herrschte großes Vertrauen in der Gruppe und es wurde ein Schutzraum geschaffen und gehalten indem ich mich trauen konnte meine Komfortzone zu verlassen und innere Grenzen zu überwinden und hinderliche Glaubenssätze zu erkennen und umzuwandeln. Ich bin sehr dankbar für die Nähe und Tiefe der Begegnungen die durch das ausprobieren der einzelnen Methoden und Übungen entstanden ist. Ich habe gelernt meiner inneren Stimme zu lauschen und meiner Intuition zu trauen und ich wurde sehr nah an den Kern meines Wesens gebracht. Erstaunlich fand ich wie viel kreatives Potential in einer Gruppe frei werden kann, wenn sie freien Gestaltungsspielraum bekommt und nicht nur kognitiv gefordert wird. Ich habe gelernt Fragen nicht gleich mit Antworten zu erschlagen. Darüber hinaus habe ich viele schöne und inspirierende Orte und Menschen kennengelernt bei denen spürbar war, dass es möglich ist als Gemeinschaft bewusst und naturverbunden ein sinnvolles und gesundes und erfülltes Leben zu führen.
    Steffen, 30 - Weimar
    Sozialarbeiter, Lernbegleiter im Kinderhaus
  • Ich bin gefühlt das erste Mal mit einer Gruppe von Menschen zusammen gekommen, die bereit war, die eigenen Gefühle und tiefliegenden Verletzungen zu betrachten und damit in Kontakt zu gehen. Es zu zulassen, mich authentisch zu zeigen, hat mich innerlich gestärkt. Durch das aktive Zuhören und die transparente Kommunikation haben sich neue Wege eröffnet, wohlwollender und friedlicher mit mir und meinen Mitmenschen in den Austausch zu treten. Dadurch haben sich meine privaten und beruflichen Beziehungen grundlegend verändert. Ich habe über die Jahre eine solche Angst und Unsicherheit im Umgang mit meinen Mitmenschen aufgebaut, dass durch das Auflösen meiner Gedanken- und Verhaltensmuster eine neue Leichtigkeit in mein Leben kommt. Ich blicke auf eine intensive Zeit in Gemeinschaft zurück und bin dankbar für jeden einzelnen in der Gruppe, der mir Spiegel und Korrektiv gewesen ist. Die wunderbaren Orte, an denen wir sein durften, waren mir darüber hinaus Inspiration und Hoffnungsträger. Ich danke der Gruppe, dem Team und den Referenten für eine berührende Zeit, die mich und mein Leben verändert haben. Meine Intuition und die Stimme meines Herzens sollen mir mein Wegweiser sein.
    Corina, 32 - Rostock
    jetzt Freiberuflerin
  • Mein Ja!hr mit LernKulturZeit Die Ja!hresreise der allerersten LernKulturZeit war für mich eine inspirierende Mischung aus Erfahrungen, Reflexion, Spiritualität und Begegnung mit Menschen, die sich bereits auf den Weg gemacht haben. Sie hat Mut gemacht neue Wege zu erproben. Ich habe mich in der Sicht gestärkt gefühlt, dass Zukunftsgestaltung sowohl die eigene Entwicklung als auch die des Ganzen umfasst. Die Erfahrung, die Natur als Gesprächspartner zu entdecken war wunder-voll. Im liebevollen Miteinander der Gruppe habe ich Offenheit und stärkende Gemeinschaft erlebt. Ich würde sofort wieder beginnen wollen…. Einen riesengroßen Dank an Silke und all die, die das Entstehen der LernKulturZeit mit unterstützt haben!
    Dr. Ute Nieschalk - Wiesbaden
    Fortbildnerin im Bereich Frühe Bildung
  • Vor allem hat mich LKZ darin bestärkt, dass ich meinem Gefühl trauen kann, selbst dann, wenn es noch sehr unbestimmt ist. Bezüglich Schule allgemein und meinem Wirken darin beschleicht mich nämlich schon lange ein Gefühl, dass da etwas nicht stimmt. Das hat etwas mit Mangel an Begeisterung, Starrheit, aufgesetztem Verhalten, Ängsten , falschem (oder sagen wir lieber „unvollständigem, verzerrtem“) Gesellschafts- und Weltbild zu tun. Damit ist auch schon klar, dass „Schule“ nur ein Aspekt des ganzen „Gefühlsfeldes“ ist … In der LKZ bin ich Menschen begegnet, denen es – auf ganz unterschiedliche Weisen – ähnlich ging/geht, wie mir. Allein das tut schon gut! Durch unsere gemeinsame Arbeit bzw. unser gemeinsames Suchen haben sich dann einerseits mögliche neue Wege angedeutet, andererseits war unser Zusammensein bereits Weg und Ziel zugleich. Auch, wenn diese Erkenntnis im Alltag leicht mal untergeht, so bleibt sie doch als Schlüsselerlebnis und kommt in mein Bewusstsein, wenn ich sie brauche. Sie hilft mir, meine Vision von einem authentischen Umgang miteinander und einem freiwilligen, selbstbestimmten und freudvollen Lernen/Leben zu nähren und zu konkretisieren. Danke dafür!
    Rolf Hoffmann, 55 - Hessen
    Lehrer an einer beruflichen Schule in Alsfeld

Das LernKulturZeit Team

  • fortbildung für lehrer, pädagogen und menschen im bildungsbereich
    Silke Weiss
    Veränderung beginnt immer in dir!
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  • Susanne Ahlendorf
    Kommunikation und sich aufeinander beziehen ist eine zutiefst menschliche Möglichkeit, miteinander die Zukunft zu entfalten. Am frühen Morgen höre ich sie manchmal atmen.
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  • fortbildung für lehrer, pädagogen & menschen im bildungsbereich
    Susanne Brian
    Lasst uns unseren ursprünglichen, einzigartigen Klang erinnern, und uns das Risiko eingehen, diesem - unserem wahren Wesen - Ausdruck zu verleihen
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  • Angelika Ehrhardt
    Das, was vor uns liegt, und das, was hinter uns liegt, ist nichts, verglichen mit dem, was in uns liegt
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  • lehrerfortbildung: Leitung Wahlmodul Leben in Gemeinschaft
    François Wiesmann
    Stabile Gemeinschaften entstehen aus furchtlosen Individuen, die es gelernt haben, sich zu verneigen.
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  • Sonja Student
    Potenzialentfaltung geht nicht allein: Auf dem Weg zur bewussten Menschwerdung in der Einen Welt sind wir aufeinander angewiesen.
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  • Kathrin Funk
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