Das Symposium Bildung und Bewusstsein 2017 – Experiment geglückt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt ist das Symposium schon 16 Tage her. Vielleicht fragt sich manch einer, der dabei war: War das real? Ist es tatsächlich möglich, in dieser art und Weise miteinander zu sein, zu lernen und zu wirken?

Ja, ist es! :-)

Es war eine wunderbare Veranstaltung, die den einzelnen viel Freude bereitet hat, neue Inspirationen für den eigenen Weg vermitteln konnte, und tatkräftiges gemeinsames Wirken angeregt hat. Es war nicht von vornherein klar, dass es gelingen kann so viele verschiedene Menschen im Bildungsbereich zusammen zu bringen, die die  Freude am Gemeinsamen entdecken. Es waren Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, von Studierenden bis Hochschulprofessoren, von Freilernern bis Gymnasiallehrern, Montessori-, Waldorf-, Freinet- Pädagogen, Eltern, Schüler,…

Das Experiment ist gelungen!

Eröffnet wurde das Symposium mit einem Vortrag von Margret Rasfeld, die uns in ihrer begeisternden Art die Bedeutung der globalen Entwicklungsziele und unsere Verantwortung für deren Umsetzung aufgezeigt hat und gleichzeitig ermutigt hat, Teil des Ganzen zu sein.

Der Freitag war voller Input aus Vorträgen und Workshops. Aus unterschiedlichsten Perspektiven wurden Informationen zum Thema Lehrerbildung der Zukunft gegeben. Wie sieht die Lehrerbildung momentan aus? Welche globalen Herausforderungen kommen auf uns gesamtgesellschaftlich zu? Welche neuen Ansätze gibt es schon? Welche sozialen, ökologischen und ökonomischen nachhaltigen Veränderungen betreffen die Lehrerbildung? Wie kann Schule als Ganzes nachhaltig gestaltet werden? Wie geht Beziehungsgestaltung – ganz praktisch und auch theoretisch, welche Modelle des Lernens stehen dahinter? Die Schule am Tempelhof, wie setzt sie neue Ansätze in der Pädagogik um? Was können LernOrte, wie zum Beispiel Ökodörfer als Bildungsorte beitragen? Auf der Ebene von Konzepten gibt es viele Anlässe, anderer Meinung zu sein, kontrovers zu diskutieren, von “ja, das sehe ich genauso” bis hin zu “das geht gar nicht!” Diese unterschiedlichen Konzepte stehen zu lassen, weder dafür noch dagegen etwas zu tun, kann im einzelnen Spannungen auslösen, die es auch im Sinne einer Neuorientierung in der Lehrerbildung auszuhalten gilt.

Der Samstag stand ganz unter dem Zeichen des gemeinsamen Wirkens. Nach einem mitreißenden Vortrag von Professor Burow fand jeder zu seiner eigenen Vision, dann bildeten sich Visions Gruppe, und im Anschluss daran Arbeitsgruppen, die ganz konkret verschiedene Vorhaben in die Welt bringen möchten. Gekrönt wurde dieser Samstag von einem fulminanten Tanz Abend, den die wunderbare Gruppe Aerodice mit einem unglaublich tollen Konzert einleitete gefolgt von unserem DJ Andreas Duda, der es einfühlsam verstand die Stimmung einzufangen und uns noch mehrere Stunden Tanzvergnügen bereitete, zusammen mit den Menschen von Tempelhof. Wir durften erfahren, wie sich ein anfühlt wenn sich die Freude am gemeinsamen Wirken in der Welt verbinden darf und Gemeinschaft entsteht, in der Unterschiede in den Konzepten anfangen zu verschwinden.

Der Sonntagmorgen wurde eröffnet durch ein inspirierendes Gespräch mit Amir Freimann aus Israel. Dieser besondere Pädagoge versteht es, sich im Hintergrund zu halten, und den Fragen Raum zu geben, für die er selbst die Antwort noch nicht weiß, so dass ein lebendiges Miteinander entsteht. Im Anschluss zeigte die Reflexionen verschiedene Facetten das Symposiums auf und machte deutlich, wie jeder aus seiner Perspektive Dinge ganz anders wahrnehmen kann. Lob , Verbesserungsvorschläge und Verabredungen für das nächste Jahr prägten den Sonntag vormittag. Am Ende ging eine Gruppe auseinander, die am Donnerstag als eine Ansammlung von Individuen angereist war. Freundschaften sind entstanden, die zur Lust am miteinander Gestalten beitragen und damit nachhaltig für Veränderung sorgen.

Mein Gefühl ist das wir am Sonntag, den 11. Juni nicht das Ende einer Veranstaltung, sondern den Beginn einer Bewegung erlebt haben. Einer Bewegung, der sich viele der Teilnehmenden schon lange zugehörig fühlen, aber noch nicht wussten, dass Sie Teil einer noch größeren Bewegungen sind. Einer Bewegung, die  ihre Kräfte im Sinne einer positiven Veränderung einsetzt, schaut was machbar ist, und nicht jammert über die Zustände, wie wir sie gerade vorfinden. Die Taten Kraft der Anwesenden war spürbar, und wir freuen uns schon darauf wenn es im nächsten Jahr weitergeht!

Diese Bildergalerie zeigt ganz gut, welche Stimmung auf dem Symposium herrschte.

Lebendigkeit, Freude am tun, Bewegung und Stille, Denken und Fühlen, waren Elemente, die zum Gelingen des Symposiums beigetragen haben. Susanne Brian und Andreas Duda haben mit Impulsen immer wieder daran erinnert, dass an unseren denkenden Kopf auch ein fühlender Körper hängt und somit zur Ganzheitlichkeit der Veranstaltung beigetragen.

Für das kommende Jahr steht schon einen Termin: 10. bis 13.5.2018, natürlich wieder am Tempelhof! Dieser Ort war sehr maßgeblich dafür verantwortlich dass die Veranstaltung ein toller Erfolg wurde. Alleine das Essen…

Das Thema des nächsten Jahres lautet: Bilde Zukunft!-Innere und äußere Architektur einer neuen Lernkultur.

Hier geht es zur Anmeldung: https://www.schloss-tempelhof.de/veranstaltung/bilde-zukunft/

Bis zum 15. August erhalten alle Leser dieses Newsletter und Teilnehmer des Symposiums einen besonderen Frühbucherrabatt.  Einfach im Kommentarfeld das Wort “Insider” schreiben, und die Teilnahme-Gebühr reduziert sich auf 200 € beziehungsweise 75 € für Studierende.

Weitere Dokumente, ein kleiner Film, einzelne Vorträge auf Video, werden in der nächsten Zeit, aber sicher erst nach den Sommerferien auf der Webseite zu finden sein.

Einen schönen Sommer und viel Freude am Wirken für eine neue Lernkultur!

Silke

 


No Replies to "Das Symposium Bildung und Bewusstsein 2017 - Experiment geglückt!"


    Got something to say?

    Some html is OK