Impulsgeber

sonja-203x300Sonja Student

„In mir brennt die Frage: Wie können wir als kleine und große Menschen miteinander lernen, leben und arbeiten. Das ist mehr als Fach- und Methodenwissen und existentiell. Als Menschen in pädagogischen Berufen wollen wir nicht Konsumenten einer seelenlosen Welt er-ziehen, sondern das Abenteuer Mensch-Sein aktiv gestalten. Einbringen kann ich mein Wissen und langjährige Erfahrungen in der intregralen Philosophie und der Bildung für Kinderrechte und Demokratie. „

Sonja Student: Jg. 1953, Autorin und Beraterin, Vorsitzende des Vereins Makista e.V., bundesweit tätige Expertin für Kinderrechte und Demokratiepädagogik, Gründerin und Vorstandsmitglied der DIA – Die Integrale Akademie

Co-Autorin des Buches: „Wissen, Weisheit, Wirklichkeit. Perspektiven einer aufgeklärten Spiritualität“ mit Michael Habecker, Kamphausens 2011,

Kinderrechte, Demokratie und Schule. Ein Manifest. Hrsgr. Lothar Krappmann und Christian Petry, mit einem Beitrag von Sonja Student


IMG_1435baProf. Dr. Thilo Hinterberger

Physiker, Neuro- und Bewusstseinswissenschaftler. Universitätsprofessor für Angewandte Bewusstseinswissenschaften in der Psychosomatischen Medizin am Universitätsklinikum Regensburg, Seine interdisziplinären Forschungen reichen von der Entwicklung von Gehirn-Computer Schnittstellen, die Analyse von Bewusstseinszuständen über Fragen aus Philosophie, Therapie und psychosomatischer Medizin (z.B. Burnout) bis hin zu gesellschaftlichen Themen wie Bildung und Spiritualität. Er ist Vorsitzender der Gesellschaft für Bewusstseinswissenschaften und Bewusstseinskultur (GBB e.V.).

„Wie leben in einer Gesellschaft, die überwiegend durch rationale Werte, wie Effizienz, Rentabilität, Sicherheit und Perfektion geprägt ist. Diese Prägung erfahren junge Menschen sehr intensiv bereits in der Schulzeit. Das menschliche Bewusstsein, die Psyche, der biologische Organismus, kurz alles Lebendige beruht jedoch auf Gesetzmäßigkeiten, welche über die rationale Logik hinausgehen. Daraus entstehen Werte und Bewusstseinsqualitäten wie beispielsweise Großzügigkeit, Fehlerfreundlichkeit, Vergebungsbereitschaft, Vertrauen, Ungewissheitstoleranz, Anspruchsrelativierung, Güte.

Lebensweisheit braucht diese transrationalen Qualitäten und diese zu entwickeln sehe ich als eine wichtige Aufgabe der Schule und dazu braucht es erfahrungsbasierte Lernfelder. In einer komplexen Welt brauchen junge Menschen Weisheit für ein zufriedenes Leben.“


 

Hildegard Kurt

promovierte Kulturwissenschaftlerin, Autorin und mit Seminaren und Werkstätten praktisch auf dem Feld des Erweiterten Kunstbegriffs (Joseph Beuys) tätig. Sie ist Mitbegründerin des und. Institit für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V. (und.Institut) in Berlin und hat dort gemeinsam mit dem Biologen und Philosophen Andreas Weber das Programm Erkundungsreisen in Kulturen der Lebendigkeit inittiert.
2013 veröffentliHildegard Kurt, Tempelhof, August 2015chte sie mit der Künstlerin Shelley Sacks Die rote Blume. Ästhetische Praxis in Zeiten des Wandels – ein Praxishandbuch für Agentinnen und Agenten des Wandels auf allen Arbeitsfeldern.

„Meine Arbeit handelt mehr und mehr davon, auf vielfältigen kreativen Wegen eine höchst staunenswerte Fähigkeit zu fördern – die Zukunftsfähigkeit. Sind wir doch als Menschen in der Lage, Phänomene nicht nur von bisherigen Erfahrungen und bislang Gewesenem aus wahrzunehmen, sondern auch in ihren Potentialen – in dem, was sie noch nicht sind. Wir können auf die Zukunft hin gestalten, sogar, noch spannender, von der Zukunft her. Und in der Art, wie wir das, was noch nicht Wirklichkeit ist, wahrnehmen, also für wahr nehmen oder auch nicht, formen wir es mit. Zukunftsfähigkeit heißt daher, Orientierung nicht allein aus dem zu beziehen, was faktisch vorliegt, sondern empfänglich zu sein für die Werdekräfte der Welt, die solche Bewusstheit brauchen.“

www.hildegard-kurt.de


 

P_FOTO_normalProf. Christoph Schneider

Universitätsprofessor für Physische Geografie und Klimatologie an der HU Berlin, Wissenschaftler und Forscher

Langjährige Erfahrung mit Forschungsprojekten zu Klimawandel, und dessen Auswirkung auf die Eismassen der Erde, sowie auf das Klima und die Luftbelastung in Städten; Vater zweier erwachsener Töchter.

„Mein Vision ist, dass wir bei intelligenter Integration von Naturwissenschaft, Technik und Bewusstheit ein immenses kreatives Potential für einen nachhaltigen Umgang mit unserer Lebenswelt und mit uns selbst freisetzen können. Mich interessiert wie die Evolution unserer kommunikativen und spirituellen Kompetenzen uns beim zukunftsfähigen Systemmanagement in einer globalisierten Welt helfen kann. Und ich möchte erkunden, wie Lehre und Forschung an den Universitäten aussehen müsste um diesen integralen Blick auf unsere Lebenswelten zu stärken.“


 Monia Ben Larbi

Monia-Ben-LarbiMonia ist überbrodelnd kreativ und ihre Begeisterung und Freude ist sehr ansteckend. Sie liebt Organisationen und ihre Leitung. Hierbei hat sie bereits sehr unterschiedliche Formate in sehr unterschiedlichen Organisationen eingeführt (www.monias.org)– Erfahrungen, die jetzt zu einer tiefen Verbundenheit zu Organisationen führt.

Angebote im Bereich Bildung

– Konzeption von Studiengängen und Ausbildungen zu zukunftsweisenden neuen Themen mit innovativen Lernformaten
– Begleitung bei der Implementierung von innovativen Studiengängen und Ausbildungen
– Anfertigung von Online-Kursen und Lehrvideos
– Organisationsaufbau und -entwicklung im Bereich Bildung
– mehr zur Entwicklung von innovativen Lern- und Lehransätzen… (LINK)
– Mitarbeit und Gestaltung der Initiative Schule im Aufbruch

„Das Ziel von Lehre kann nicht nur die Zufriedenheit der Lernenden sein, selbst dann nicht, wenn sie viel Wissen und Fähigkeiten mitnehmen.
Das Ziel von Aus- und Fortbildung muss sein, dass die SchülerInnen, Studierenden, SeminarteilnehmerInnen mit dem Mut zur Umsetzung den Seminarraum verlassen und in ihrer Welt beginnen, etwas zu bewirken.“


 Dr. phil Nils Altner

nilsaltnerNils widmet sich dem Studium der Achtsamkeit (www.achtsamkeit.com) und den Wegen, wie wir sie in unser tägliches Leben integrieren können.

Kurzvita: Bildungs- und Gesundheitswissenschaftler, Achtsamkeits- und Mind-Body Instrukteur, forscht, unterrichtet und publiziert zu den Schwerpunkten Achtsamkeit und Gesundheit, freudvolles Lernen, Prävention und Gesundheitsförderung bei Kindern und Erwachsenen in Kindergarten, Schule, Therapie und in der Betrieblichen Gesundheitsförderung, Lehraufgaben an der Universität Duisburg-Essen und der Harvard University.

„In unserer übervollen getriebenen Welt ist es zu einer der wichtigsten Kulturleistungen geworden, aus den Angeboten der Zuvielisation das auszuwählen und zu fördern, was uns Menschen und der Natur nachhaltig gut tut. Die Praxis und Haltung der Achtsamkeit kann uns dabei unterstützen. Denn Achtsam Sein erhält unsere kindliche Offenheit und Freude, nährt erwachsene Weisheit und Verantwortung und ermöglicht uns glücklich zu sein auf unserem Planeten.“

51MSJgDVj3L-150x150NILS ALTNER (Hrsg.): Achtsamkeit im Kindergrarten. Wie das Miteinander gelingt

 

710vY5UqS-L-150x150NILS ALTNER (Hrsg.): Achtsam mit Kindern leben. Wie wir uns die Freude am Lernen erhalten.

 

 


Otto Herz

Otto Herz - Pädagoge - Civil - Courage - 5 / 2005 Foto: Wolfgang Schmidt„Die Dialektik von Alt und Neu: viele Formulierungsversuche gibt es:

(1) Care the old und courage the new

(2) Niemand kann zweimal in den gleichen Fluß steigen; denn der Fluß fließt; wie das Leben; dennoch bleibt es der Rhein, die Donau oder der Mekong …

(3) Mir am liebsten: es geht um das AUFHEBEN – in seiner dreifachen Bedeutung: aufheben – heißt: bewahren. Aufheben – heißt: es ist aufgehoben, es gilt nicht mehr. Aufheben – heißt: es wird hinaufgehoben auf eine neue Stufe, wir könnten auch sagen – transformiert … So viel Philosophie …“

Reformpädagoge und Bildungsquerdenker – im Leben lernen , im Lernen leben, … es gibt so viele Zitate und Schriften von Otto… wer sucht, der findet – und zwar viel!


Bernd Mumbach

berndBernd Mumbach ist Schulleiter einer Förderschule und Systemischer Schulentwickler in Süddeutschland und sehr kreativ dabei die Potenzialentfaltungskultur in seiner Schule Wirklichkeit werden zu lassen. Seine Ideen und sein persönliches Engagement sind beindruckend.

„Epiktet hat einmal gesagt: Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Gedanken, die wir uns über die Dinge machen. Unter der zunehmenden Zahl von Kindern mit auffälligem Verhallten gibt es eine wachsende Zahl derer, die mit herkömmlichen Methoden nicht zu erreichen sind, den Spielraum der Lehrkräfte zu minimieren scheinen. Sie werfen uns damit auf uns selbst zurück und erwecken bisweilen gar das Gefühl, uns in unserer Existenz zu gefährden. 

Wie können wir jenseits von reproduzierbaren Konzepten und Programmen nach individuellen Möglichkeiten des Handelns forschen? Ausgangspunkt ist dabei die eigene Persönlichkeit von uns Lehrkräften. Diese Kinder fordern uns, ihnen als integere Persönlichkeit gegenüberzutreten.“

Gerade die Supervision durch Systemaufsatellungen hat in den letzten Jahren gezeigt, wie vielschichtig die Themen „auffällige Beziehungen“ ist, welche Dynamiken in der Beziehung, im Selbstverständnis einer Einrichtung und auch in der Biografie der Lehrkräfte vorherrschen und wie sie mithilfe von Systemaufstellungen angeschaut und gelöst werden können.
Ohne Vorwürfe, ohne Suche nach Schuldigen und vor allem ohne „schnelle Lösungen 1. Ordnung“ (wer stört muss weg!) begeben wir uns hier auf eine Ebene von: Durch meine emotionalen Reaktionen zeigt mir das Gegenüber einer „auffälligen Beziehung“ (Schüler, Eltern,Kollegen, Vorgesetzte) wo ich noch heil werden kann.
Auf dieser Basis, tragen systemische Supervisionsaufstellungen von selbst zu einer Schulentwicklung bei, in der die Begegnung innerhalb einer Gemeinsachaft (mit allem, was schwer ist im menschlichen Leben) im Zentrum steht und allen dient, zu wachsen und sich selbst zu verwirklichen.