Abschluss zum Coach für Potenzialentfaltung

Am 5.6.2016 schloss die dritte LernKulturZeit Jahresgruppe mit der Zertifizierung zum LernKultur-Coach für Potentialentfaltung ab. Das Prüfungswochenende fand in Schloss Tempelhof statt mit Prof. Angelika Ehrhardt von der Hochschule   RheinMain in Wiesbaden und Susanne Ahlendorf, die die Gruppe in zwei Modulen begleitet hat.Und natürlich war ich auch dabei!

zur Vorbereitung hatten alls Teilnehmenden ihre eigenen Erfahrungen als Coach, die sie in dem Jahr gesammelt hatten in einer schriftliche Reflexion nieder geschrieben. Im Prüfungsgespräch gab es Rückmeldungen dazu und ein große Portion Selbststärkung der angehenden Coaches.

Zitat aus einer Abschlussarbeit

„… und was ich noch zu sagen habe.

Ich bin jetzt am Ende meiner Abschlussarbeit zur Ausbildung zum Lernkultur-Coach und habe das dringende Bedürfnis, über meine Zeit in der Ausbildung zu schreiben, weil diese Zeit so schwerwiegende Veränderungen in mein Leben gebracht hat, die dazu führen, dass alles in meinem Leben leichter auf dem Weg zu transportieren ist.

Was mir alles selbstverständlich und bekannt war und was wir während der Ausbildungsmodule weiterhin ständig übten, war das Meditieren am Morgen, das aufmerksame Zuhören wie Momo es kann, die Achtsamkeitsübungen, das Verstehen von Zusammen­hängen in ganzheitlicher Weise, ebenso wie prozesshaftes Denken, intuitives Fühlen und Bilderleben.

Die Tatsache, dass ich dies über Tage hinweg üben konnte, und zwar in Bezug auf mich, meine eigene Entwicklung und meine Potenziale, veränderte automatisch meine Außen- und Arbeitswelt.“

coach potenzialentfaltung: erarbeiten eines kaskadenprozesses

coach potenzialentfaltung leitlinienAm Freitag erarbeitet die Gruppe gemeinsam mit Angelika in einem Kaskadenprozess ihre Leitlinien für ihre Art des Coachings, die sie in der Präsentation am Samstag elegant und witzig in eine Talkshow verpackt haben.

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 Mich erwartete am Samstag auch eine Überraschung. Als gemeinsame Aufgabe für das Kolloquium erarbeitete die Gruppe mit mir ein Mottoziel und präsentierte damit uns vom Team und den anwesenden Gästen ihre Methodenkompetenz.*

motto1Die Zertifikate haben sie sich alle wirklich verdient.

Beim anschließenden Come together hatten sich die Teilnehmerinnen eine kleine Einheit aus der „LernKulturZeit“
einfallen lassen, um etwas von unserem Miteinander innerhalb der Weiterbildung transparent zu machen.

Das Candlelight Dinner danach war einfach klasse, und die Köche vom Tempelhof haben sich ordentlich ins Zeug gelegt!

dinner

Am Lagerfeuer klang das Fest aus, zu Gitarrenklängen einer Besucherin. Der Sonntag stand im Zeichen der Dankbarkeit und des Abschlusses und hat diese intensive Zeit, die wir miteinander hatten auf eine gute Weise beendet und Raum gelassen, so dass neue Formen des miteinander aktiv seins in der Welt entstehen können.

menuWas mich an dieser „Prüfung“ begeistert hat, war die Art und Weise wie sie abgelaufen ist. Angelika Ehrhardt hat eine Art mit solchen Prüfungssituationen umzugehen, die für mich zu einer Essenz und zum Sinn von solchen Abschlüssen zurückführen: Stärkend für die Teilnehmenden, eine Bereicherung, eine Initiation in den Berufsstand eines Coaches. Angelika drückte es so aus: Jetzt habt ihr den Führerschein. Die Sicherheit und Souveränität kommt mit der Fahrpraxis.

Es war ein schöner Abschluss einer reichen Zeit. Danke an alle Beteiligten und ich bleibe mit meinem Motto und bin gespannt auf weiteres…

motto2

 

Möge auch der neue Jahrgang mit ähnlichen Aussagen wie dieser von Teilnehmenden enden.

Die neue Weiterbildung beginnt bald. Neu in diesem Jahr ist, dass man zu allen Modulen hinzukommen kann. Und wer sich noch unschlüssig ist, ob das Jahrestraining das Richtige ist, kann das erste Hauptmodul nutzen, um hinein zu schnuppern (vom 22. -25.7.2016 in Schlehdorf, im KlosterGut.)

Ich habe das Gefühl, das Jahr LernKulturZeit war wie ein Einstieg mit vielfältigem Input, für mich geprägt von vielen Anstößen, mich und mein Leben neu zu denken, zu fühlen und neu zu handeln. Ja, wie ein Jahr Einzelcoaching für mich und mit mir, ich habe mir eine ganze Reihe neuer Handlungskompetenzen erworben. Konnte Altes loslassen und mir erlauben, auszuprobieren, bei all den tollen Methoden auch kritisch zu bleiben, abzuwägen was für mich dran ist.

Das ist eine wahnsinnige Bereicherung!


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